Erste Warnsignale
Das Gefährliche an der Osteoporose ist, dass sie anfangs unbemerkt verläuft. Deshalb sollten bestimmte Warnsignale von Anfang an ernst genommen werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig zu verhindern. Hinweise auf eine Osteoporose geben beispielsweise chronische Rückenschmerzen, die oft im unteren Bereich der Wirbelsäule auftreten.
Ebenso ernst zu nehmen sind Fehlhaltungen sowie plötzliche Muskelverspannungen und -krämpfe, sowie Schmerzen bei Druck und Erschütterung oder ein deutlicher Rückgang der Körpergröße. Auch die Rückbildung des Kiefers kann ein Hinweis sein. Lassen Sie Ihre Zähne deshalb auch dahingehend regelmäßig vom Zahnarzt kontrollieren.
Erst bei weiterem Fortschreiten kommt es zu den gefürchteten Knochenbrüchen – beispielsweise an Oberschenkelhals, Hüfte und Armen. Je nach Schweregrad der Osteoporose können diese dann bereits unter geringen und eigentlich harmlosen Belastungen auftreten. Und in vielen Fällen erhalten die Patienten ihre frühere Beweglichkeit nicht zurück und werden pflegebedürftig.
Ebenfalls typisch für die Osteoporose sind Wirbelkörpereinbrüche. Sie können zu dem so genannten „Witwenbuckel“ führen, der oft mit starken Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit einhergeht. Die Arme wirken dabei durch den „zusammengestauchten“ Oberkörper überlang. Der Bauch ist vorgewölbt. Auf dem Rücken ist das so genannte „Tannenbaumphänomen“ erkennbar: Hautfalten, die von der Wirbelsäule ausgehend tannenbaumförmig nach außen führen.
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