Name: Valeriana officinalis (Lt), Baldrian (Dt)
Familie: Valerianaceae (Lt), Baldriangewächse (Dt)
Botanische Beschreibung Valeriana officinalis
Die 25 - 100 cm hohe Staude ist in Europa beheimatet. Der kurze, walzenförmige Wurzelstock trägt viele fingerlange, stielrunde, nestförmig zusammengedrängte, braune, innen weißliche Wurzelfasern mit charakteristischem Geruch. Der einfache Stengel ist gefurcht, unten kurzhaarig und oben kahl. Die unpaarig gefiederten Laubblätter sind mit fünf bis elf Paaren bis linealer ganzrandiger bis grob gezähnter Fiedern versehen. Die hellrotlila bis weißen Blüten sind zu rispigen Trugdolden vereinigt. Der Baldrian gedeiht unter den verschiedenartigsten äußeren Verhältnissen sowohl an sonnigen als auch an schattigen, ebenso an feuchten wie an trockenen Orten, denen er sich durch die mannigfaltige Ausbildung der Laubblätter vortrefflich anpaßt. Je trockener und sonniger der Standort ist, um so schmälere und kleinere Blattabschnitte entwickelt die Pflanze. Die Bergformen sind im allgemeinen aromatischer als die Sumpfformen.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Die Pflanze lockt Katzen (und wohl auch Fische) an, daher auch der Name Katzenkraut.
(Madaus 1938)