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Name: Valeriana officinalis (Lt), Baldrian (Dt)
Familie: Valerianaceae (Lt), Baldriangewächse (Dt)

Inhaltsstoffe Valeriana officinalis

Die Mannigfaltigkeit an Formen, Varietäten und Unterarten von Valeriana officinalis L. spiegelt sich auch in der chemischen Zusammensetzung der Droge wider. Die Gesamtmenge und das Spektrum des ätherischen Öls und der Valepotriate unterscheiden sich je nach geographischer Herkunft und Kleinart. Ätherisches Öl: Valerianae radix enthält 0.3 bis 0,8 % (manchmal über 1 %) ätherisches Öl, das in der Rinde und Hypodermis von Rhizom und Wurzel abgelagert ist. Das DAB 10 fordert mindestens 0,5 % ätherisches Öl. Bis heute sind über 100 Bestandteile im ätherischen Öl der Baldrianwurzel nachgewiesen worden. Es besteht überwiegend aus Monoterpenen, wie z.B. Myrtenol, Camphen, Myrcen, Bornylacetat und Sesquiterpenen wie z.B. , Valeranon, Valerenal, . Andere Verbindungen, wie z. B. Acetophenon, Hexanal, Eugenolisovalerat, sind nur von untergeordneter Bedeutung. Nicht flüchtige Sesquiterpenderivate: Die Droge enthält noch die schwer flüchtigen Sesquiterpensäuren Valerensäure, Hydroxyvalerensäure und Acetoxyvalerensäure. Dabei handelt es sich um spezifische Leitsubstanzen, die nur in Valeriana officinalis L., nicht jedoch in anderen Valeriana-Arten vorkommen. Valepotriate: Valepotriate (Valeriana-Epoxy-Triester) kommen zu 0,5 bis 2 % nur in den unterirdischen Organen der Pflanze vor. Mengenmäßig herrschen Valtrat und Isovaltrat vor; daneben findet man noch in geringerer Menge Didrovaltrat und IVHD-Valtrat. Die verschiedenen Kleinarten unterscheiden sich sowohl im Valepotriatgehalt als auch im Verhältnis Valtrat zu Isovaltrat.
Alkaloide: Die Baldrianwurzel enthält 0,01 bis 0,05 % Alkaloide, wie z.B. Valerianin und alpha–Methylpyrrylketon.
(HagerROM 2002)

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