Marke des Jahrhunderts
Echinacin – eine Erfolgsgeschichte
Schon bei den Indianervölkern wurden Pflanzenbreie der Echinacea-Pflanze zur Behandlung von Insektenstichen, Schlangenbissen, fieberhaften Erkrankungen und zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt. Im Zuge eines regelrechten Booms von Echinacea-Zubereitungen Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, wurde die Heilwirkung der Pflanze auch in Europa bekannt.
Der Firmengründer und Mediziner Dr. Gerhard Madaus holte das Saatgut der Sonnenhutpflanze nach Deutschland, kultivierte sie und untersuchte als erster die pharmakologische Wirksamkeit der Inhaltsstoffe. 1938 war es dann soweit: Madaus führte das pflanzliche Heilmittel Echinacin Liquidum Madaus als Arzneimittel ein, nachdem sich gezeigt hatte, dass die Pflanzendroge zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte beiträgt.
Anbau von Echinacea purpurea
Anbau, Ernte und Verarbeitung von Echinacea purpurea erfolgen bei Madaus nach strengen Kriterien. Nur so kann eine gleichbleibende Qualität der Presssäfte gewährleistet werden.
Mit den Anbaubetrieben in Deutschland gibt es langjährige Verträge, die einen kontrollierten Anbau garantieren. So ist der Einsatz von Pestiziden strikt verboten. Bodenunkräuter werden mit der Hand oder - wo möglich - maschinell entfernt. Zur Herstellung des Presssaftes werden nur die oberirdischen Teile der blühenden Pflanzen verarbeitet.
Während der Erntezeit zwischen Anfang Juli und Ende August herrscht Hochbetrieb auf den Feldern. Durchschnittlich 16 Stunden lang wird dann kontinuierlich gearbeitet, um die Ernte eines Feldes einzubringen. Unmittelbar nach dem Schnitt werden die Pflanzen gehäckselt und gepresst. Der gewonnene Presssaft wird dann nach genau festgelegten Vorschriften zum Fertigarzneimittel weiterverarbeitet.
Echinacea
Kurzbeschreibung in der Madaus Pflanzendatenbank


